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alex
V.I.P.
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BeitragVerfasst am: 05.02.2010, 21:56    Titel:

alex hat Folgendes geschrieben:
Von Rottweilern des Sohnes tot gebissen

Eine 78-jährige Österreicherin ist von den beiden Rottweilern ihres Sohnes tot gebissen worden.

Die zwei fünf Jahre alten Wachhunde griffen die Frau im Hof der Familientischlerei in Lassee nahe Wien an und verletzten sie tödlich, wie die Polizei mitteilte. Was sich genau abspielte, sei unklar, weil es keine Zeugen für den Vorfall gebe.

Den Polizeiangaben zufolge entdeckte eine junge Frau, die sich um die beiden Hunde kümmert, am Donnerstagabend die Leiche der alten Frau. Sie war mit Bisswunden übersät, im Gesicht und am Körper waren Spuren von Hundekrallen. Die herbei gerufenen Sanitäter konnten nur noch den Tod der Frau feststellen. Die Hunde wurden eingeschläfert.

Quelle: AFP


Ach Mist, ich kann ja hier nur zitieren ....

Drunter standen Kommentare á la '... alle Kampfhunde müssen eingeschläfert werden ...' usw.

Ich muss sagen, ich hab auch mal zu denen gehört, die da sofort "Ja !" und "Hurra !" gebrüllt hätten, aber das hat sich mittlerweile geändert.

Was mag da schief gelaufen sein, dass die Hunde jemanden, den sie (vermutlich) kennen, anfallen ?

Waren das am Ende solche Zwinger-Hunde, die nur übers Wochenende oder nach Feierabend raus gelassen wurden um das Grundstück zu bewachen ?
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tschüssi
Alex

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alex
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Beiträge: 2758
Wohnort: Erfurt

BeitragVerfasst am: 05.02.2010, 21:57    Titel:

Leonie hat Folgendes geschrieben:

Die heldenhafte Schützin:
http://www.landlive.de/images/202196/


Was muss man sich eigentlich unter einem 'gesprengten Fuchs' vorstellen ?

Was zum Geier soll eigentlich diese wirklich total beknackte Jägersprache ???
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tschüssi
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Anja02
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BeitragVerfasst am: 06.02.2010, 07:00    Titel:

"Gesprengt "bedeutet vom Hund aus dem Bau getrieben!!....sowas war ´s glaub ich!
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sammy
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BeitragVerfasst am: 06.02.2010, 10:09    Titel:

alex hat Folgendes geschrieben:

Was zum Geier soll eigentlich diese wirklich total beknackte Jägersprache ???


Na. dass du sie nicht verstehst!
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"Ein Leben ohne Aquaristik ist möglich, aber sinnlos!"

Sammy


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Okeso
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BeitragVerfasst am: 06.02.2010, 10:56    Titel:

Leonie hat Folgendes geschrieben:
http://www.rp-online.de/niederrheinsued/nettetal/nachrichten/viersen/Vom-Schweigen-im-Walde_aid_813808.html


Nochmal zu Erinnerung, am Samstag ist die Demo in Dortmund.

Mit der "Anti-Jagd-Demo" habe ich so meine Probleme.
Damit meine ich Folgendes:
Zitat:
Nur unser öffentlicher Protest kann auf diese Missstände in der Natur aufmerksam machen und dazu beitragen, dass die Jäger nicht als Naturfreunde, sondern als Naturfrevler wahrgenomen werden.
Wir müssen diese Demonstration unterstützen, damit den Jägern klar wird, dass wir sie nicht mehr in unserer Natur haben wollen!

Kurt Eicher


Ich sehe Jäger nicht grundsätzlich als Naturfrevler. Es gibt Fälle, in denen die Jagd durchaus angebracht, ja sogar nötig ist. Das oben aufgeführte Zitat zeigt mir, dass die Initiatoren keinerlei Ahnung von Ökologie i.w.S. haben. Eine Population von Rehen kann über das für einen Wald erträgliche Maß hinauswachsen und sich so nachhaltig schädlich auswirken (übermäßiger Wildverbiss). Jedes Waldgebiet verträgt nur eine gewisse Populationsdichte ohne auf Dauer so Schaden zu nehmen, dass kein neuer Baumbestand nachwachsen kann. In solchen Fällen ist die Jagd (auf Grund menschlicher Einwirkung auf die Natur, fehlende Feinde) durchaus angebracht. Nicht dazu gehören m.M.n. Hasen, Fasane, Füchse und anderes kleineres Wild. Diese Populationen regeln sich auch ohne den Eingriff der Jäger von selbst.

Nicht angebracht sind die Verfehlungen einiger Jäger, denen es nur darum geht was vor die Flinte zu bekommen. Leider macht das den Großteil der Jägerschaft aus. Auf der Demo geht es aber gegen die Jagd als Gesamtes. Und das kann ich aus rein ökologischer Sicht nicht gutheißen. Hier geht es um falsch verstandene Tierliebe.

Gruß
Achim
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black-birma
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BeitragVerfasst am: 06.02.2010, 12:20    Titel:

Da magst du im einzelnen recht haben,

es gibt aber leider viele Dinge die einfach ein NO GO für mich sind
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Lg Reinhard

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Okeso
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BeitragVerfasst am: 06.02.2010, 14:54    Titel:

Noch ein Nachtrag:

Ich möchte hier noch mal am Beispiel der Rehe wertfrei näher erklären, warum es m.M.n. ganz ohne die Jagd nicht geht:

Als der Mensch sich verstärkt in die Ökologie unserer Wälder eingemischte und die Fressfeinde der Rehe dezimierte bzw. ausrottete, beschwor er ein Top-Down-Problem herauf. Das Reh war ein Beutetier für größere Räuber wie z.B. den Wolf und musste sich daher entsprechend stark vermehren, was ihm dank einiger "Tricks" auch gut gelang. Als nun die Räuber fehlten, konnte sich das Reh fast uneingeschränkt vermehren. Spätestens hier war nun das Kind in den Brunnen gefallen. Begrenzende Faktoren waren ab da nur noch der Mensch und, je nach Lebensraum, die Nahrung. Der Mensch hatte, ohne es zu wollen, das Reh aus Sicht des Waldes vom Symbionten zum Parasiten degradiert. Wollte man den Wald vor zu großen Schäden schützen, musste man entweder die Rehe ausrotten oder regulierend eingreifen. Da aber ein großes Interesse an der Jagd bestand, hat man sich zum Glück für die Regulierung entschieden (1*). Eine Ausrottung der Rehe hätte auch andere ökologische Katastrophen herauf beschworen, aber das ist ein anderes Thema.
Heute sieht es nun so aus, dass unsere Wälder keine gesunden Wälder mit Räuber und Beute mehr darstellen. Der Räuber fehlt und muss nun vom Menschen ersetzt werden. Zu Zeiten der Nahrungsknappheit (Winter) fressen Rehe die Triebspitzen und Borken junger Bäume ab, was zur Folge hat, dass bei einer zu hohen Populationsdichte kein neuer, gesunder Baumbestand nachwachsen kann. Das Ergebnis kann sich wohl jeder an allen Fingern ausrechnen (damit meine ich jetzt nicht die Forstwirtschaft!). In einem ökologisch-gesunden Wald wäre das kein Problem, aber unsere Wälder sind nicht mehr gesund. Der Zug ist schon lange abgefahren.

Ich habe hier ganz bewusst die Rehe als Beispiel benutzt, da es bei anderem Wild (z.B. Wildschweine) etwas anders aussieht und auch komplizierter ist. Hier wurde die Überpopulation von Menschen (Jägern) künstlich hervorgerufen.


Ganz anders sieht das bei kleinerem Wild aus. Hier funktioniert die Räuber-Beute-Beziehung noch (siehe hier), würde der Mensch nicht eingreifen. Es gibt noch den Fuchs und den Raubvogel als Räuber. Die Populationsdichte der Räuber / Beute steht in engem Verhältnis zueinander und hat einen regulierenden Einsatz des Menschen nicht nötig. Darüber gibt es sogar mathematische Gleichungen ( für mathematisch Interessierte).

Und hier kommt jetzt das perverse an der Jagd zum tragen: Die Lust zu töten mit all ihren Facetten. (Das war jetzt nicht mehr wertfrei)


Gruß
Achim

(1*) Was nicht heißen soll, dass wir den Jägern den Wald verdanken.
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Leonie
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BeitragVerfasst am: 06.02.2010, 17:20    Titel:

Nochmal zur Demo zurück, manchmal ist es nötig, zu provozieren oder zu übertreiben, um einen kleinen Fortschritt zu erzielen.
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LG Ursula

Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr herausfinden, dass man Geld nicht essen kann.
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Leonie
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BeitragVerfasst am: 08.02.2010, 20:21    Titel:

Mal etwas zu der Treffsicherheit

http://www.landlive.de/images/201959/
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alex
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BeitragVerfasst am: 08.02.2010, 20:45    Titel:

Der Fuchs hatte also eine Verletzung an der hinteren Brante ?

Nicht etwa am unteren Prömpel oder an der mittleren Schnacke ? Rolling Eyes
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tschüssi
Alex

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Leonie
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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 14:36    Titel:

alex hat Folgendes geschrieben:
Der Fuchs hatte also eine Verletzung an der hinteren Brante ?

Nicht etwa am unteren Prömpel oder an der mittleren Schnacke ? Rolling Eyes


Genau, Alex!



http://www.nordkurier.de/lokal.php?objekt=nk.lokales.templin&id=629782
Hier braucht Ihr nicht anklicken, ist herausgenommen worden.

Uckermark Kurier - Templiner Zeitung

Artikel vom 05.02.2010

Verstoß gegen das Jagdrecht
Zu den Berichten über die Jagd im Prenzlauer Stadtwald:Wir Tierschützer sind ohnehin keine Befürworter der Jagd, können aber letztendlich wenig dagegen tun, wenn nicht geltendes Recht verletzt wird. Was jetzt aber hier in unserem Stadtwald passiert, verstößt nicht nur gegen das Jagdrecht, sondern auch eklatant gegen das Tierschutzgesetz. Nachdem schon bei der Jagd im Dezember unter der Verantwortung des Herrn Rackelmann mehr als die zugeteilte Anzahl an Rotwild abgeschossen wurde, wurden nach mir vorliegenden Informationen bei der darauffolgenden Drückjagd am 16. Januar unter anderem nicht nur drei Rehböcke erlegt, die lediglich bis zum 15. Oktober gejagt werden dürfen, sondern darüber hinaus sogar drei führende Bachen, also Wildschweinmuttertiere, die Frischlinge haben. Der Abschuss führender Bachen ist nicht ohne Grund verboten: Die drei Frischlingswürfe werden inzwischen einen qualvollen Tod durch Erfrieren und Verhungern erlitten haben - bis auf zwei vermutlich von einer der getöteten Bachen stammenden circa zehn Tage alten Minifrischlinge, die am Tag der Jagd plötzlich mutterlos im benachbarten Jagdrevier auftauchten und vom dortigen Jagdpächter - da sie keine Überlebenschance hatten - abgeschossen wurden.

Frauke Förster,Prenzlau
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snowman
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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 15:36    Titel:

Das schlimmste daran ist,
das dem Macker eh nichts passiert.
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black-birma
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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 20:22    Titel:

snowman hat Folgendes geschrieben:
Das schlimmste daran ist,
das dem Macker eh nichts passiert.


das sehe ich auch so!!!!
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Leonie
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 07:26    Titel:

http://www.derwesten.de/leben/tierisches/Artensterben-in-Europa-geht-weiter-id2454944.html



Artensterben in Europa geht weiter


Brüssel. Der iberische Luchs ist schon fast vom Kontinent verschwunden, nur noch 150 Raubkatzen streifen durch die Wälder Spaniens und Portugals. Auch der europäische Nerz, der arktische Fuchs oder das Auerhuhn sind vom Aussterben bedroht – wie rund weitere 700 Tier- und Pflanzenarten in Europa. In Deutschland kämpfen Feldhamster, Schreiadler und Lachseeschwalben ums Überleben; ein Drittel der hierzulande vorkommenden Wirbeltierarten gelten als gefährdet.

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Artensterben

Wirtschaftsfaktor Trophäenjagd

„Wenn es nichts mehr zu jagen gibt, dann kann es auch keine Jagd mehr geben“, erklärt Roger Helmer, EU-Parlamentarier, Brite und Jäger. Schon aus Eigeninteresse seien deshalb Waidleute seit jeher auch Naturschützer. Dass Trophäenjäger gerne auch geschützte Tiere wie Elefanten erlegen - das müsse man unter wirtschaftlichen Aspekten betrachten, finden die Vertreter der Jagdlobby.

„Tierschutz muss sich lohnen“, meint die namibische Ministerin für Umwelt und Tourismus, Netumbo Nandi-Ndaitwah. Man müsse mit strengen Gesetzen gegen Wilderei vorzugehen, aber auch die Menschen unterstützen, die mit Elefanten leben müssen. Denn die Dickhäuter richteten erheblichen Schaden in der Landwirtschaft an. „Heute schießen die Bauern nicht, sondern rufen das Ministerium an“, sagt sie. Auch deshalb habe sich die Zahl der Elefanten in Namibia, wie im gesamten südlichen Afrika, erholt. 17.000 Tiere wurden im vergangenen Jahr gezählt. In Namibia sind pro Jahr 90 Elefanten frei zum Abschuss. Trophäenjäger bringen Geld ins Land. Über genaue Zahlen spricht man nicht gerne, aber zwischen 20.000 und 45.000 US-Dollar müsse ein Jäger für einen Elefanten investieren, heißt es. Geld, das wiederum in den Naturschutz investiert werde – verspricht zumindest die Ministerin.

Mehr als eine Milliarde Dollar pro Jahr erwirtschafte allein die afrikanische Jagdindustrie, sagt Norbert Ullmann vom Internationalen Safariclub. Besonders in ländlichen Regionen sei die Jagd ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und müsse deshalb bei der Schaffung von Naturschutzrichtlinien bedacht werden.

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Die biologische Vielfalt verschwindet in einem Tempo, wie zuvor nicht beobachtet wurde: Allein zwischen 1970 und 2005 ging sie nach Berechnungen der Umweltorganisation WWF um 27 Prozent zurück. Schuld ist der Mensch: Er zerstört Lebensräume, trägt zum Klimawandel bei und begeht Raubbau an Wäldern und Ozeanen.

Nun warnt auch die EU-Kommission vor den Folgen: Diese Entwicklung werde unseren Planeten dramatisch verändern und könnte zu einem Zusammenbruch ganzer Ökosysteme führen, heißt es in einem Bericht zur Artenvielfalt in Europa. Dabei geht die Brüsseler Behörde auch mit den EU-Mitgliedsländern hart ins Gericht: Die europäische Gesetzgebung sei nur mangelhaft umgesetzt, immer noch gebe es zum Beispiel empfindliche Lücken im europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000. Wichtige Instrumente wie die geplante EU-Bodenschutz-Richtlinie sei am Widerstand unter anderem Deutschlands und Großbritanniens gescheitert.

Naturschutzverbände sehen außerdem Versäumnisse bei den Vogelschutzgebieten besonders in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Auch Meeresräume seien nicht ausreichend geschützt. „Es werden zwar Naturschutzgebiete ausgerufen, trotzdem darf dort weiter gefischt werden“, kritisiert Heidrun Heidecke vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Dabei wollten die Staats- und Regierungschefs das Artensterben längst gestoppt haben – 2010 hatten die Vereinten Nationen zum Jahr der biologischen Vielfalt erklärt.

Die EU müsse sich nun auf ehrgeizige Ziele bis 2020 verständigen, fordert der EU-Abgeordnete Jo Leinen (SPD). „Es darf nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben, wenn es um den Schutz der Ökosysteme geht.“ Laut Naturschutzverbänden müssten vor allem ökologische Rückzugsräume in der Landwirtschaft geschaffen werden - Brachen und Hecken für bedrohte Arten wie Feldhase, Kiebitz und Rebhuhn. Heidrun Heidecke fordert deshalb auch ein Umdenken in der Förderungs-Politik: „Landwirte müssen Geld dafür bekommen, dass sie Lebensräume erhalten und nicht nur, wenn sie etwas zerstören.“
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 10:09    Titel:

Gegen dieses Problem gibt es KEIN Gesetz, und es wird auch nie eins geben !

Das Problem ist der Mensch, bzw. dessen Individuenzahl, es sind einfach zu viele, und es werden immer mehr.

Kaum ein Wissenschaftler traut sich, das auch nur anzusprechen.

Tatsächlich gibt man sich Utopien hin, der Mensch könne ja einfach mal eben so andere Planeten besiedeln, ja klar, mal so nebenbei mit der Rakete davonfliegen und fertig. Der Meeresboden bietet sich an um utopische Unterwasserstädte zu bauen, klar doch, auch schwimmende Städte sind denkbar.

Einige der sogenannten 'Konservativen' fordern gar die völlige Ausrottung bestimmter Arten, so wäre in der heutigen Welt eben einfach kein Platz mehr für Tiere wie den Elefanten oder den Tiger, der Mensch gehe nunmal vor.

(Das hab ich mir nicht ausgedacht, bin nur grad zu faul die Quelle zu suchen.)

*********

Was aber, wenn die Natur tatsächlich eines Tages vollkommen vernichtet ist, wenn es nur noch menschliche Siedlungen und Anbauflächen für menschliche Nahrung gibt, wenn die Welt nur noch von Menschen und Nutztieren resp. -pflanzen bevölkert wird ?

Wäre das im Sinne jener Religiös-Konservativen ?
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tschüssi
Alex

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