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Anpassungserscheinungen bei Echsen

 
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Andreas
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BeitragVerfasst am: 30.12.2009, 14:03    Titel: Anpassungserscheinungen bei Echsen

Wie reagieren Reptilien auf sich verändernde Umweltbedingungen?

Hier mal etwas zu Mutationen in der Färbung:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,668180,00.html
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Andreas

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Okeso
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BeitragVerfasst am: 30.12.2009, 18:55    Titel:

Das bestätigt mich in meiner Meinung, dass ein Teil der Evolution zielgerichtet bzw. zweckgerichtet abläuft. Ich glaube nicht, dass so etwas ganz alleine durch natürliche Auslese hervorgerufen wird. Das würde das vermehrte Aussterben vieler Arten bedeuten.
Leider stehe ich mit meiner Meinung so ziemlich einsam da. Confused

Gruß
Achim
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alex
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BeitragVerfasst am: 30.12.2009, 20:17    Titel:

Okeso hat Folgendes geschrieben:
Das bestätigt mich in meiner Meinung, dass ein Teil der Evolution zielgerichtet bzw. zweckgerichtet abläuft.


Ja, freilich, alles andere wäre ja auch ziemlicher Unfug oder ?

Ich meine (Was meinst Du eigentlich ?) die Natur probiert nicht mit irgendwelchem Quatsch herum, á la, lass mal dem Wüstenbewohner Kiemen wachsen oder mach mal nen Meeresfisch mit Salzunverträglichkeit oder so.

Aber das alles funktioniert sehr gut auf natürlichem Weg, indem die, die nicht überlebensfähig sind schlicht nicht überleben, nach und nach bleibt dann das übrig was sich angepasst hat bzw. in seinen Lebensraum passt.
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Alex

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Okeso
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BeitragVerfasst am: 30.12.2009, 20:40    Titel:

alex hat Folgendes geschrieben:
Aber das alles funktioniert sehr gut auf natürlichem Weg, indem die, die nicht überlebensfähig sind schlicht nicht überleben, nach und nach bleibt dann das übrig was sich angepasst hat bzw. in seinen Lebensraum passt.

Und eben DAS sehr ich nur als ein Teil der Evolution.
Ich versuche mal mit einem Beispiel klarzumachen, wie ich das sehe:
Nehmen wir mal z.B. die Giraffe. Ich kann nicht glauben, dass die Vorfahren der Giraffe mit kürzeren Hälsen schlechtere Überlebenschancen hatten als die Giraffe mit ihrem langen Hals. Wenn das so gewesen wäre, müssten meiner Meinung nach noch mehr Tierarten unter gleichen Lebensbedingungen extrem lange Hälse gebildet haben. Das wäre doch die logische Konsequenz, wenn ich mich nicht irre. Vielleicht gibt es bessere Beispiele.
Ich vertrete die Meinung, dass da noch was anderes eine Rolle spielen müsste. Z. B. das Verhalten, Gewohnheiten oder die Vorliebe der Art für bestimmtes Futter. Ich bin kein Wissenschaftler und verfüge nicht über entsprechende Daten, aber mir kommt die Evolutionstheorie nach Darwin nicht schlüssig vor. Wie ich schon einmal an anderer Stelle geschrieben habe, liegt meiner Meinung nach die Wahrheit irgendwo in der Mitte zwischen Darwin und Lamarck.

Gruß
Achim
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snowman
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BeitragVerfasst am: 31.12.2009, 13:02    Titel:

Ich denke,
alles Leben passt sich nach Umgebung,Klima und Nahrung an und sucht sich so seinen Weg.Wie oben schon gesagt wurde,Evolution.
Bei den Menschen ist es doch ähnlich.
Michael Mittermeier hat da mal ein Beispiel gegeben:
Der Nordrheinwestfale ist durchschnittlich kleiner als andere Bundesbürger.Das war nicht immer so.Und warum ?Damit er sich besser in den engen Stollen bewegen kann Mr. Green muahahahahaha.

Evolution findet ja auch nicht von heut auf morgen statt.
Am besten kann man es bei den 2 Elefanten Arten sehen.Der afrikanische und der indische Elefant sind sehr verschieden,obwohl sie einstmals gleich waren.Sie haben sich halt über Jahrtausende ihren Lebensbedingungen angepasst.
Und eine dritte Art,der chinesische Elefant (es gibt etwa nur noch 250 davon) entwickelt sich ganz anders als seine beiden Art-Verwandten.
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lg Axel
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Andreas
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BeitragVerfasst am: 01.01.2010, 11:55    Titel:

Natürlich WIRKT Evolution zielgerichtet,
das ist aber Ilusion
weil die Mutationen in der DNA die nichts bringen, ja nicht zur weiteren Vermehrung gelangen, da der Träger abstirbt, oder die Veränderungen so gering sind das sie nicht auffallen.

Evolution von Haus aus als Zielgerichtet zu sehen, das kann ich so nicht mitunterschreiben....
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Andreas

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Okeso
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BeitragVerfasst am: 01.01.2010, 12:06    Titel:

Andreas hat Folgendes geschrieben:
Evolution von Haus aus als Zielgerichtet zu sehen, das kann ich so nicht mitunterschreiben....

Ich auch nicht. Aber ebensowenig kann ich unterschreiben, dass Evolution ausschließlich durch Auslese stattfindet.
Zwischen schwarz und weiß gibt es jede Menge Graustufen.

Gruß
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Andreas
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BeitragVerfasst am: 01.01.2010, 12:16    Titel:

In meinen Augen nicht,
folgendes Beispiel

Wir kommen auf eine Waldlichtung, auf dieser Waldlichtung steht ein Schütze und am anderen Ende der Wiese eine Zielscheibe,

in dieser Zielscheibe ist ein Treffer,

die Schlussfolgerung für uns ist, der Schütze versteht sein Handwerk er hat ja die Scheibe getroffen.


Was wir in unsere Rechnung nicht miteinbeziehen ist das wir nicht Wissen wieviele Schüsse der Schütze abgegeben hat, da wir die Projektile im Wald dahinter nicht sehen....


Und genau dieses Problem haben wir vor uns, wenn wir das Produkt der Evolution nämlich das angepasste Individuum betrachten,

wir sehen nur das erfolgreiche Ergebnis, und dies läßt uns die Evolution so faszinierend erscheinen,
in Wirklichkeit wird ja bedeutend mehr Abfall produziert, als es offensichtlich ist...


Evolution ist ein knallhartes Geschäft, und entweder ist die Mutation unwichtig, dann geht sie durch ohne weiter aufzufallen

oder aber sie ist gut dann ist der Träger erfolgreich, sprich das Gen vermehrt sich weiter,

oder aber sie ist schlecht, und der Träger stirbt aus, was übrigens viel häufiger passiert als man denkt, da die Genträger ja oft garnicht Lebensfähig sind, und im Extremfall direkt nach der Befruchtung absterben.


Alles andere ist für mich poetisch, und dafür hat die Natur keinen Platz....
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Okeso
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BeitragVerfasst am: 01.01.2010, 12:23    Titel:

Andreas hat Folgendes geschrieben:
...oder aber sie ist gut dann ist der Träger erfolgreich, sprich das Gen vermehrt sich weiter,

Und was ist mit den Veränderungen, die für das bessere Überleben der Art keinen direkten Vorteil bringen? Nach der reinen Theorie der Auslese müssten diese Veränderungen im Laufe der Zeit untergehen, da nicht nützlich.

Gruß
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Andreas
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BeitragVerfasst am: 01.01.2010, 12:38    Titel:

Das sind ja die zu denen ich schrieb das sie ...so mitlaufen....

das meiste unserer DNA ist purer Datenschrott, den wir heute nicht mehr verwerten können, der aber eventuell für einen unserer Vorfahren wichtig war.

Wenn dort Mutationen auftreten, sind sie nicht offensichtlich aber vorhanden,
genau so ist es bei allen Lebewesen, viele dieser Informationen, können aber dann abgerufen werden, wenn sich die Einflüsse ändern.

Nehmen wir als Beispiel Elefant und Mammut, beide hatten einen gemeinsamen Vorfahren, aber nur die Elefanten, hatten die Möglichkeit durch eine Mutation Ihre Behaarung zu reduzieren,

trotz alledem hat der Elefant in seinen Genen noch die Möglichkeit Haare zu produzieren.


Um bei den Haaren zu bleiben, Mensch und Schimpanse haben die gleiche Anzahl von Haaren pro Quadratzentimeter Hautoberfläche, nur bei uns hat eine Mutation dafür gesorgt das unsere Haare nicht so offensichtlich sichtbar sind, und es entspricht nicht unserem Schönheitsideal Menschen mit einer starken Behaarung wie ein Schimpanse als attraktiven Geschlechtspartner anzusehen.
Trotzdem ist es theoretisch möglich ohne Mutation, nur durch Linienzucht wieder eine stark behaarten Menschen zu "formen" da unsere Gene diese Möglichkeit offen lassen...
Nur die Anzahl der Versuche bis zu diesem Ergebnis ist unter Umständen riesig, da sich hier erstmal die passenden Genträger zusammenfinden müssen...
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BeitragVerfasst am: 01.01.2010, 12:48    Titel:

Andreas,

du schreibst das, was in den Lehrbüchern steht.
Da es sich aber um eine Evolutionstheorie handelt, mache ich mir schon länger meine eigenen Gedanken zu dem Thema.
Mit dem "so mitlaufen" habe ich ein Problem. Die Epigenetik geht da schon etwas weiter. Man hat festgestellt, dass u.a. Verhalten die Gene verändern kann, und dass diese Veränderungen sogar weiter vererbt werden können.
Hier mal ein Link von vielen zu diesem Thema:
http://www.focus.de/gesundheit/news/epigenetik-das-leben-praegt-das-genom_aid_317642.html

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BeitragVerfasst am: 01.01.2010, 12:56    Titel:

Ich kenne auch die Bereiche der Epigenetik, und einige Sachen davon sind durchaus Schlüssig und nachweisbar, aber ich komme halt mit den Lehren am besten zurecht, die ich oben beschrieben habe.
Das eine schließt das andere ja nicht aus, sondern das was ich schreibe sind die Grundlagen, und die Epigenetik eine Ergänzung,

ich gebe zu das ich mich komplett dem verschrieben habe, was Dawkins und Co schreiben, da bin ich recht stur lach
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BeitragVerfasst am: 01.01.2010, 13:06    Titel:

Andreas hat Folgendes geschrieben:
Das eine schließt das andere ja nicht aus, ...

Das ist das, was ich meine: Eventuell eine Graustufe(?).

Andreas hat Folgendes geschrieben:
ich gebe zu das ich mich komplett dem verschrieben habe, was Dawkins und Co schreiben, da bin ich recht stur lach

Ich denke, dass das Thema noch LANGE nicht zu Ende erforscht ist. Und so lange es sich um Theorien handelt, mache ich mir meine eigenen Gedanken. Die Wissenschaft hatte bis zu Darwins Theorien auch andere Vorstellungen. Warum also nicht selber denken? Wink Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass sich alles als Blödsinn rausstellt. Und wie oft musste die Wissenschaft ihre Lehrbücher schon umschreiben?
Stur bin ich da auch etwas. Very Happy

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BeitragVerfasst am: 01.01.2010, 13:28    Titel:

Ich hoffe das das Thema noch lange nicht durch ist, das wäre ja schrecklich wenn ich nichts neues lernen könnte,
das meine ich wirklich so,
und sobald eine neue Theorie auf den Markt kommt, die für mich schlüssig ist, bin ich auch gerne bereit all das was ich bisher vertreten habe über den Haufen zu werfen.

Das ist ja das schöne an unserem Hobby, es ist wie das Leben, es verändert sich ständig...
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BeitragVerfasst am: 14.05.2010, 18:29    Titel:

Jetzt sollen selbst die Echsen schon unter der Klimaerwärmung leiden...
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,694740,00.html

Ich weiß nicht ich denke das hat andere Gründe, ich mein ok die Tiere müssten schneller in den schatten wenn es wärmer wird,
aber ich meine sie sind auch schneller auf Temperaturen und zum anderen steigt doch auch die Aktivität der Insekten.

Oder sehe ich das falsch?
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